Jahresabschlussverfahren: Gewährleistung von Genauigkeit und Compliance

Wenn sich das Geschäftsjahr dem Ende nähert, ist es für jedes Unternehmen obligatorisch, seine Finanzunterlagen sorgfältig auf Vollständigkeit, Transparenz und Einhaltung der Standards zu überprüfen. Die Jahresabschlussverfahren sind entscheidend, um ein korrektes Bild der finanziellen Lage eines Unternehmens zu vermitteln und zuverlässige Informationen für Geschäftsentscheidungen und Steuererklärungen vorzubereiten. Dies geschieht in mehreren Schritten, die jeweils darauf abzielen, die Finanzinformationen zu validieren und die Bücher vor Beginn eines neuen Geschäftsjahres korrekt abzuschließen.


Rumänien: Wichtige gesellschaftsrechtliche Änderungen in der Pipeline

Mit dem höchsten Haushaltsdefizit der EU trifft Rumänien Sparmaßnahmen in allen Bereichen. Das 2. Maßnahmenpaket der rumänischen Regierung in dieser Hinsicht enthält ein Mammutgesetz, das wesentliche Änderungen sowohl rechtlicher als auch steuerlicher Art vorsieht. Selbstverständlich bleiben Gesellschaften hiervon nicht unberührt.


Jahresabschluss – erforderliche Arbeiten

Während das Ende des Kalenderjahres allgemein mit Entspannung und Feierlichkeiten verbunden wird, bringt das Ende des Geschäftsjahres für die Finanz- und Buchhaltungsabteilungen eine Vielzahl von Aktivitäten mit sich.


Wer trägt die Kosten eines Zwangsvollstreckungsverfahrens in Rumänien?

In der Praxis begegnen wir unterschiedlichen Situationen, wenn es darum geht, im Wege der Zwangsvollstreckung Schulden einzutreiben. Unter anderem stellt sich die Frage, wer die Kosten der Zwangsvollstreckung trägt, und in welchem Umfang.


Das Bilanzierungshandbuch: Zweck und Bedeutung für Unternehmen

Zur Einhaltung der Finanz-, Rechnungslegungs- und Steuergesetze gilt in Rumänien eine Pflicht zur Erstellung eines formellen Handbuchs für Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze. Dieses Handbuch ist ein Instrument zur Standardisierung der Rechnungslegung, zur Erläuterung der Bewertungs- und Buchungsansätze und zur Gewährleistung der Transparenz und Konsistenz der Finanzberichterstattung. Das Bilanzierungshandbuch beruht auf der Praxis; es soll subjektive Auslegungen und steuerliche Risiken vermeiden und nicht zuletzt Vertrauen in die Rechnungslegung schaffen.


Arbeitsrecht: Aktuelles EU-Recht mit Praxisrelevanz

Das Arbeitsrecht entzieht sich traditionell weitgehend der Harmonisierung durch das EU-Recht – was die teils erheblichen Unterschiede zwischen dem rumänischen und etwa dem deutschen Arbeitsrecht erklärt. Gleichwohl lässt sich ein klarer Trend zur Europäisierung erkennen: unionsrechtliche Impulse prägen zunehmend auch nationale Regelungen. Neue Vorschriften und praktische Entwicklungen dürften den Arbeitsalltag in Unternehmen spürbar verändern – in Rumänien ebenso wie andernorts. Welche praxisrelevanten Themen prägen derzeit die arbeitsrechtliche Agenda Europas?


Unternehmenspraxis Rumänien: CAEN-Codes und Genehmigungen

Zu Beginn des Jahres wurden in Rumänien gesetzliche Änderungen im Zusammenhang mit dem Handelsregister verabschiedet, die u.a. eine neue Klassifizierung der Tätigkeiten von Gesellschaften (die sog. „CAEN- Codes“) einführte. Viele Tätigkeiten wurden in neue CAEN- Codes aufgeteilt; wir berichteten bereits https://stalfort.ro/wp-content/uploads/2025/01/Anpassung_CAEN-Codes.pdf .


Das Eigenkapital bzw. Nettoaktivvermögen – eine wichtige Kennzahl

Oft wird der Begriff des Nettoaktivvermögens bzw. Eigenkapitals bei Diskussionen im Zusammenhang mit der Finanzlage einer Gesellschaft erwähnt. Was genau verbirgt sich dahinter:


Genehmigungssicherheit für rumänische Immobilien verbessert

Die Immobilien- und Baubranche Rumäniens leidet unter fragmentierten, langwierigen Genehmigungsverfahren; Verzögerungen und inkonsistente Auflagen behindern die Projektfinanzierung und -umsetzung. Daher führt die Dringlichkeitsverordnung („DVO“) 31/2025 erhebliche Vereinfachungen ein. Sie ist für Bauträger, Investoren und Kreditgeber von Bedeutung.


Stop the Clock – die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeit

In einer Zeit, in der der Druck auf Unternehmen, hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen transparent zu sein, erheblich zunimmt, sieht die EU Richtlinie (EU) 2025/794, allgemein bekannt als „Stop the Clock,“ eine vorübergehende „Pause“ bei der Anwendung wichtiger Verpflichtungen vor. Sie verschiebt die Fristen für Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und die Sorgfaltspflicht (CSDDD). Ziel ist es, den Beteiligten mehr Zeit für die Anpassung zu verschaffen, insbesondere jenen, die noch nicht mit der Umsetzung der ESG-Berichterstattungspflichten (Environmental, Social, Governance) begonnen haben oder mit praktischen Herausforderungen konfrontiert sind.