Frische Gesetzesänderungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Rumänien
Das Jahr 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen mit direkten Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Rumänien mit sich; sie betreffen Entlohnung, Berichterstattung, Krankenstand, Steuervergünstigungen und Arbeitsbedingungen.
Intra- Group- Dienstleistungen – begrenzte Abzugsfähigkeit ab 2026
Ab 2026 schränkt das rumänische Steuergesetz die Abzugsfähigkeit bestimmter Aufwendungen im Zusammenhang mit nicht ansässigen verbundenen Unternehmen ein. Betroffen sind Körperschaftsteuerpflichtige, deren Vorjahresumsatz 50 Mio. EUR unterschritt (nicht jedoch diejenigen, die der IMCA-Mindeststeuer unterliegen).
Neue EU-Förderprogramme für Energieeffizienz und e-mobility
Die steigenden Energiepreise setzen die Industrie unter Druck, gleichzeitig geht in Rumänien der Übergang von benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen hin zur Elektromobilität im Vergleich zu Westeuropa langsam voran. Im rumänischen Transportministerium sind daher gleich mehrere EU-Förderprogramme in Vorbereitung, die sich mit diesen Themen befassen, und für die in den kommenden Monaten Förderanträge eingereicht werden können.
Direktinvestitionen (FDI)- Änderungen i.V.m der Prüfung in Rumänien in Aussicht
Bestimmte Direktinvestitionen sind (auch) in Rumänien melde- und genehmigungspflichtig. 2026 hat die Regierung den Entwurf einer Dringlichkeitsverordnung (DVO) zur Debatte gestellt, die die Überwachung von Direktinvestitionen in Rumänien erweitern, aber auch effizienter getsalten soll.


